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Freiwillige Gesetzliche Krankenversicherung

Die freiwillige gesetzliche Krankenversicherung ist eine Alternative zur privaten Krankenversicherung. Auf dieser Informationsseite erhalten Sie einen Überblick über Kosten, Beitragshöhe oder Mindestbeitrag für die freiwillige Krankenversicherung.

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Wer sich selbstständig machen will bzw. ist, hat grundsätzlich die Möglichkeit, in die Freiwillige Krankenversicherung zu wechseln oder er kann sich privat versichern. Aber auch als Angestellter besteht keine Krankenversicherungspflicht in der Gesetzlichen Krankenversicherung, wenn das Jahresentgelt über der Krankenversicherungspflichtgrenze liegt. Wird diese sogenannte Jahresarbeitsentgeltgrenze überschritten, stellt sich dann auch hier die Frage: Freiwillige Krankenversicherung oder Private Krankenversicherung? Die Antwort auf diese Frage kann allerdings nur für den Einzelfall entschieden werden. Vor einer Entscheidung für die freiwillige Krankenversicherung bietet es sich daher an, auch Angebote für eine Private Krankenversicherung einzuholen. Für den Krankenversicherungesvergleich kann ein sogenannter Krankenversicherungsrechner genutzt werden.    

Wie werden die Beiträge für die freiwillige Krankenversicherung ermittelt?

Die Beiträge in der freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung entsprechen den Beiträgen der Pflichtversicherten, wobei der Arbeitgeberanteil vom freiwillig Versicherten selbst getragen werden muss. Unter dem nachfolgenden Link erhalten Sie einen Überblick über die aktuellen Prozentsätze für die Sozialversicherungsbeiträge. Die Höhe der Sozialversicherungsbeiträge für Angestellte lässt sich auch mit einem Gehaltsrechner ermitteln.

Die Krankenversicherungsbeiträge in der Freiwilligen Krankenversicherung richten sich für Selbständige bzw. Freiberufler grundsätzlich nach dem letzten Einkommen, welches durch einen Steuerbescheid nachgewiesen wird. Achten Sie unbedingt darauf, den letzten Steuerbescheid der Krankenversicherung sofort zukommen zu lassen, da sich die Beiträge erst ab diesem Zeitpunkt gegebenenfalls reduzieren lassen, falls das Einkommen niedriger ausgefallen war als im Jahr zuvor. Beachten Sie auch, dass der Mindestbeitrag für die Freiwillige Krankenversicherung nicht einheitlich vorgegeben ist. Falls das Einkommen voraussichtlich geringer ausfällt als im Vorjahr, sollte bereits im Vorfeld mit der KRankenversicherung Kontakt aufgenommen werden und eine Verringerung der Beiträge beantragt werden.

Übersicht:

1. Wie werden die Beiträge für die freiwillige Krankenversicherung ermittelt?

2. Welche Mindestbeiträge sind in 2011 für die freiwillige Krankenversicherung vorgesehen?

3. Welche Höchstbeiträge gelten in 2011 für die freiwillige Krankenversicherung?

4. Welche Gründe sprechen für die freiwillige Krankenversicherung?

5. Welche freiwillige Krankenversicherung ist zu empfehlen?

6. Wie werden die Beiträge für die freiwillige Krankenversicherung steuerlich behandelt?

   

Welche Mindestbeiträge sind in 2011 für die freiwillige Krankenversicherung vorgesehen?



Für das Jahr 2011 gibt es die folgenden Mindestbeiträge: Beispielhaft sind die Beiträge mit einer Krankentagegeld-Option aufgeführt.

Personenkreis freiwillig Versicherte

Anspruch auf Krankengeld

Mindestbeitrag

Allgemeiner Mindestbeitrag

(Mindest­bemessungsgrundlage 851,67 €)

nein

126,90 €

Mindestbeitrag für Selbstständige

(Mindest­bemessungsgrundlage 1.916,25 €)

nein

285,52 €

ja

297,02 €

Mindestbeitrag für Existenzgründer gemäß

§ 57 SGB III oder § 421 I SGB III (Mindestbemessungsgrundlage 1.277,50 €)

nein

190,35 €

ja

198,01 €



Hinzu kommen noch die Beiträge für die Pflegeversicherung und ein eventueller Zusatzbeitrag, welcher abhängig von der Freiwilligen Krankenversicherung ist.

Zu den FAQ freiwillige-krankenversicherung.biz
   

Welche Höchstbeiträge gelten in 2011 für die freiwillige Krankenversicherung?

Der Höchstbeitrag richtet sich nach der so genannten Beitragsbemessungsgrenze und beträgt in 2011 553,16 Euro für Selbständige bzw. Freiberufler oder Existenzgründer. Hinzu kommt auch hier der Beitrag für die Pflegeversicherung in Höhe von 81,68 Euro für kinderlose Versicherte bzw. 72,39 Euro für Eltern und ein eventueller Zusatzbeitrag.

   

Welche Gründe sprechen für die freiwillige Krankenversicherung?

Gründe für den Beitritt in die Freiwillige Krankenversicherung sind insbesondere die kostenlose Mitversicherung des Ehepartners und der Kinder ohne Einkommen. Ein weiterer Grund kann aber auch in den zum Teil einkommensabhängigen Beiträgen liegen. Denn im Gegensatz dazu sind die Beiträge für die Private Krankenversicherung grundsätzlich unabhängig von der Einkommenshöhe. Zu bedenken ist auch, dass es im Hinblick auf die effektiven Krankenversicherungskosten für eine Private Krankenversicherung günstig ist, wenn das Einkommen der Versicherten im Spitzensteuersatz liegt. Der Grund liegt darin, dass die Krankenversicherungskosten steuerlich abzugsfähig sind. Bei Versicherten mit geringem Einkommen, etwa unter dem Steuerfreibetrag, ergeben sich in diesem Extremfall keine steuerlichen Auswirkungen.

   

Welche freiwillige Krankenversicherung ist zu empfehlen?

Auch bei der Entscheidung für die richtige Freiwillige Krankenversicherung sind die Beiträge wichtig. So sollte zunächst darauf geachtet werden, dass kein Zusatzbeitrag erhoben wird. Auch kann bei einer freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung mittlerweile ein Selbstbehalt vereinbart werden. Sofern entsprechend keine Versicherungsleistungen in Anspruch genommen werden, kann es zu einer anteiligen Rückerstattung der Beiträge kommen. Ein Beispiel für eine Krankenversicherung, welche diese Möglichkeit anbietet, ist die BIG. Diese gesetzliche Krankenversicherung bietet außerdem ein Bonusprogramm an, bei dem Ihnen auch unter anderen Bedingungen Geld erstattet werden kann. Mehr über die BIG können Sie unter dem nachfolgenden Link erfahren.

Mit den Wahltarifen in der BIG bietet sich ein Einsparpotenzial von bis zu 900 Euro!





   

Wie werden die Beiträge für die freiwillige Krankenversicherung steuerlich behandelt?

Die Beiträge für die Freiwillige Krankenversicherung lassen sich steuerlich grundsätzlich als so genante Sonderausgaben abziehen. Bei einem für eine private Krankenversicherung vereinbarten Selbstbehalt, kommt der Abzug der zusätzlich getragenen eigenen Aufwendungen als Außergewöhnliche Belastungen in Frage. Kommt es zu Erstattungen von Beiträgen für die Freiwillige Krankenversicherung, mindern diese wiederum die Sonderausgaben. Als Nachweis für das Finanzamt sollten Sie sich eine Bescheinigung über die gezahlten Beiträge von Ihrer Krankenversicherung zukommen lassen. Prüfen Sie daher genau, welche Beträge in der Steuererklärung angegeben werden können. Falls aus bestimmten Gründen in einem Jahr das zu versteuernde Einkommen mit Abgabe einer Steuererklärung gesenkt werden soll, wie etwa bei Auszahlung iner Abfindung, kann überlegt werden Krankenversicherungsbeiträge in diesem Jahr im Voraus zu entrichten. Fragen Sie hierzu gegebenenfalls einen Steuerberater.

   

Ich hoffe Ihnen hilfreiche Hinweise für die Entscheidung private Krankenversicherung oder Freiwillige Krankenversicherung gegeben zu haben.





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